Acht Gemeinden, ein Ziel: Betriebsansiedlung entlang der S10 durch interkommunale Raumentwicklung |
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Acht Gemeinden, ein Ziel: Betriebsansiedlung entlang der S10 durch interkommunale Raumentwicklung
Das Pilotprojekt „Interkommunale Raumentwicklung Achse S10“, das ab Jänner 2012 im Rahmen der INKOBA Region Freistadt abgewickelt werden soll, ist der Schritt von acht Gemeinden in eine gemeinsame Zukunft. Neumarkt i.M., Kefermarkt, Lasberg, Freistadt, Rainbach, Grünbach, Leopoldschlag und Waldburg setzen dieses einzigartige Projekt gemeinsam um und wollen damit die Zukunft der Region gestalten. |
Das Land Oberösterreich unterstützt den Prozess: „Wir sind davon überzeugt, dass eine nachhaltige Raumentwicklung für die Lebens- und Standortqualität in Oberösterreich notwendig ist und diese nicht allein von oben herab verordnet werden kann“, sagt Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. „Durch interkommunale Vereinbarungen sollen die Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit alle beteiligten Gemeinden einen Nutzen aus den künftigen räumlichen Entwicklungen ziehen können. Unter dem Motto „Neue Räume – Neue Chancen“ werden das Land OÖ und die EU den interkommunalen Raumentwicklungsprozess an der Achse S10 unterstützen.“
Das Projekt hat eine optimierte räumliche Entwicklung zum Ziel, die gemeindeübergreifend umgesetzt wird. „Mit der Gesamtverkehrsfreigabe der S10 bis Ende 2015 sind durch die bessere Anbindung in den oberösterreichischen Zentralraum und den südböhmischen Raum bis hin zur Ostsee wesentliche Verbesserungen der Standortqualitäten für die beteiligten Mühlviertler Gemeinden zu erwarten,“ erklärt INKOBA-Obmann Bgm. Friedrich Stockinger.
Im Zusammenhang mit den geplanten Anschlüssen und Verkehrsknoten entlang der S10 ergibt sich eine Reihe von neuen Standortmöglichkeiten für Betriebe. Im interkommunalen Raumentwicklungsprojekt an der S10 werden nun unabhängig von Gemeindegrenzen jene Flächen identifiziert, die am besten für eine bestimmte Nutzung geeignet sind, zum Beispiel zum Arbeiten, Wohnen, für den Verkehr oder die Freizeit. Es werden teilregionale Planungs- und Entscheidungsgrundlagen erarbeitet, die zur Optimierung der interkommunalen Standortentwicklung entlang des S10 Korridors und seines Hinterlandes beitragen werden. Durch eine aktive und vorausschauende Raum- und Standortentwicklungspolitik sowie bestmögliche Nutzung von Synergien zwischen den beteiligten Akteuren sollen langfristige Chancen für den Gesamtraum identifiziert, gesichert und umgesetzt werden. Der interkommunale Raumentwicklungsprozess wird von der Regionalmanagement OÖ GmbH (RMOÖ), der Technologie- und Marketinggesellschaft (TMG) und der Wirtschaftskammer Freistadt begleitet.
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