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Alle Gemeinden des Bezirks Freistadt kooperieren bei Betriebsansiedlung


RMOÖ/TMG und TZ Freistadt unterstützten Entwicklung verbesserter Verbandsstatuten

Mit neuen Statuten und der Aufnahme Bad Zells will die INKOBA (Interkommunales Betriebsansiedlung) Freistadt ihre Aufgabe, Betriebe in der Region anzusiedeln, noch effektiver erfüllen.

 

Die Änderungen ergaben sich aus dem Projekt „INKOBA Pro Aktiv“ der RMOÖ (Regionalmanagement OÖ GmbH), TMG (Technologie- und Marketinggesellschaft), der Euregio bayerischer wald - böhmerwald sowie der INKOBA Freistadt. Im Rahmen dieses Projekts hatte sich herausgestellt, dass sich die INKOBA-Gemeinden eine noch engere Zusammenarbeit und bessere Abstimmung für neue Flächen bei der Betriebsansiedlung wünschen. Der INKOBA-Vorstand hat daraufhin bei Informationsveranstaltungen die Gemeinderäte informiert, Vorschläge gesammelt und in die neue Satzung einfließen lassen.

 

Folgende Punkte wurden bei der Generalversammlung am 1. März neu in die Statuten aufgenommen:

  • Ab 5000 m² Grenze: Alle Mitgliedsgemeinden des Verbandes sind verpflichtet, Betriebsbaugebiete ab einer Größe von 5000 m², die neu gewidmet werden sollen, dem Verband für eine interkommunale Entwicklung anzubieten

  • Flächen für Betriebserweiterungen wurden aus den Satzungen herausgenommen. Bei Betrieben, die sich am Standort vergrößern, bleibt die Kommunalsteuer zur Gänze bei der Gemeinde

  • Der Aufteilungsschlüssel wurde aufgrund der Aufnahme der Gemeinde Bad Zell angepasst.

 


Der Zweck der INKOBAs ist die Sicherung der regionalen Wirtschaftsstruktur. Die Gemeinden der INKOBA Freistadt werden beim Betreiben der INKOBA von RMOÖ/TMG und TZ Freistadt unterstützt. Auf den interkommunalen Betriebsbaugebieten der INKOBA Freistadt mit ihren drei Standorten haben sich unter anderem die Firmen Greiner Bio One (Rainbach), Hochrather, Dorninger Hytronics (Unterweitersdorf/Wartberg) und Tirla (Leopoldschlag) angesiedelt.


„Die Interkommunale Betriebsansiedlung, kurz INKOBA, ist ein ganz wesentliches Standbein der oberösterreichischen Wirtschaftspolitik“, so Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl. „Hoch attraktive Standorte mit optimaler Infrastruktur werden dabei über die Grenzen von Gemeinden hinweg für potenzielle Investoren zur Verfügung gestellt. Durch das Projekt INKOBA Pro Aktiv von RMOÖ und TMG konnten die Rahmenbedingungen für die INKOBAGemeinden und für die Betriebe nochmals verbessert werden. “


INKOBAs: INKOBAs sind Gemeindeverbände, in denen die Gemeinden bei der betrieblichen Standortentwicklung kooperieren und eine gemeinsame Vermarktung ihrer Betriebsbaugebiete betreiben. Die Gesamteinnahmen, die durch die Ansiedlung von Betrieben hereinkommen, werden auf die beteiligten Gemeinden aufgeteilt: Die jeweilige Standortgemeinde erhält 20 %, die restlichen 80 % teilen sich nach einem bestimmten Aufteilungsschlüssel die restlichen Gemeinden der INKOBA. In Oberösterreich bestehen zurzeit 21 INKOBA-Verbände.


INKOBA Freistadt: umfasst nun alle Gemeinden des Bezirks Freistadt: Bad Zell, Freistadt, Grünbach, Gutau, Hagenberg im Mühlkreis, Hirschbach im Mühlkreis, Kaltenberg, Kefermarkt, Königswiesen, Lasberg, Leopoldschag, Liebenau, Neumarkt im Mühlkreis, Pierbach, Pregarten, Rainbach im Mühlkreis, Sandl, Sankt Leonhard bei Freistadt, Sankt Oswald bei Freistadt, Schönau im Mühlkreis, Tragwein, Unterweißenbach, Unterweitersdorf, Waldburg, Wartberg ob der Aist, Weitersfelden und Windhaag bei Freistadt.

 

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